Motovun

Die ersten urkundlichen Erwähnungen der Stadt Motovun datieren aus der Zeit um 3500 v.Chr. Die Stadt befand sich unter Herrschaft der Germanen und war Teil der Republik Venedig sowie Österreich-Ungarns. Die Spuren vergangener Zeiten sind in den zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten zu erkennen, wie den Stadtmauern, dem Kommunalpalast, dem Turm „Neues Tor“, dem Stadtteil Gradiziol, dem Josef-Ressel-Platz, dem Polesini-Palazzo, dem alten Hospiz und vielen sakralen Gebäuden. Das Kulturerbe der Stadt ergänzt die atemberaubende Natur um den Mirna-Fluss und den naheliegenden Wald, interessant ist auch die einstige Schmalspurbahn Parenzana.

 

Heute ist Motovun besonders bei Filmliebhabern beliebt: das Motovun Film Festival ist Independent-Filmen und Filmen aus kleinen Kinematographien gewidmet, die aufgrund ihres innovativen Ansatzes und einzigartiger Geschichten stets das Publikum begeistern.

 

Außer dem Motovun Film Festival werden in der Stadt auch andere Veranstaltungen abgehalten, wie das traditionelle Seifenkistenennen „Utrka s karićima“ im August oder das Terrano und Trüffelfestival „Teta“ im Herbst.  Die Stadt Motovun bezaubert Besucher durch ihr Kulturerbe, die pittoreske Natur, ihre Gastronomie und hervorragende Weine.